Anschwemm-Filteranlagen

Anschwemm-Filteranlagen eignen sich für die Feinstfiltration von Ölen, synthetischen Schleifflüssigkeiten, Lösungen und lndustrie-Kreislaufwasser.

  • Kompakt durch Baukastensystem
  • Regeneration / Rückspülen
  • Filterkuchentrocknung
  • Keine Gewebeverstopfung
  • Hohe Festigkeit der Filterkerzen

Anlagenbeschreibung

Die Filteranlage arbeitet nach dem Anschwemmprinzip und kann mit und ohne Filterhilfsmittel betrieben werden (ohne Filterhilfsmittel: Spaltsieb Filter AF Sonderanlage). Die Edelstahldraht- oder Kunststoffelemente im Innern des Filtergehäuses dienen als Filterkuchenträger. Das anzuschwemmende Filterhilfsmittel wird in einem Anschwemmbehälter mit geeigneter Anschwemmflüssigkeit (Filtrat oder Trübe) homogenisiert und mit einer Pumpe in einem eigenen Kreislauf auf die Filterelemente angeschwemmt. Dabei wird die Flüssigkeit so lange über die Elemente umgewälzt, bis sich der Filterkuchen gebildet hat und die Flüssigkeit aus dem Filter vollkommen klar austritt. Sodann schaltet man auf Trübzulauf und Filterablauf um.

Beim Filtervorgang wird die Trübe durch den Filterkuchen hindurchgepresst und dabei gereinigt und geklärt. Je nach Art des angeschwemmten Filtermittels können hierbei Teilchen bis zu 1 µm Feinheit ausgefiltert werden. Beim Filtrieren stark verschmutzter Flüssigkeiten können laufend kleinere Mengen Filtermittel zugegeben werden, um die Porosität des Filterkuchens zu erhalten.

Wird bei zunehmender Verschmutzung des Filterkuchens der höchstzulässige Druck erreicht, so ist der Filter durch Regeneration zu reinigen. Die Entleerung und Rückspülung erfolgen gleichzeitig. Dazu wird unter Überschneidung die Förderpumpe abgestellt.

Funktionsschema des Liqui Anschwemmfilters

Liqui Anschwemmfilter

1. Filteraustritt
2. Elemente
3. Filtereintritt
4. Filterablaßklappe
5. Spülanschluss

Wahl des Filterhilfmittels

Die Auswahl der Filterhilfsmittel ist wesentlich für den Kläreffekt. Wichtig sind gleichbleibende, einheitliche Qualität, richtige Teilchenform und Größe und ein möglichst geringes Nassvolumen. Kieselgure und Zellulosefasern haben sich am besten bewährt. Sie bilden - richtig aufbereitet - skelettförmig poröse, bizarr geformte Teilchen, wodurch die beste Filterwirkung erzielt wird.

Neben Kieselguren werden Perlite, Zellulosefasern und Kohlenstoffprodukte als Filterhilfsmittel eingesetzt. Für jede Anwendung empfehlen wir individuell das geeignete Filterhilfsmittel.  Je nach Art des verwendeten Filterhilfsmittels sind 500 - 1000 g/m² Filterfläche notwendig. In besonderen Fällen können verschiedene Filterhilfsmittel angeschwemmt werden.

Optional: Schlamm-Trockungsstation

Schlamm-Trockungsstation