Gesundheitsgefahren

  • Toxisch degenerative und allergische Hauterkrankungen: es hat sich gezeigt, dass beim Umgang mit Kühlschmierstoffen toxisch degenerative und/oder allergische Hauterkrankungen auftreten können, sehr häufig begünstigt durch eine Vorschädigung der Haut, verursacht durch die ständige Entfettung und Zerstörung des Schutzmantels der Haut.
  • Reizungen und Erkrankungen der Atemwege durch Einatmen von Kühlschmierstoffaerosolen und –dämpfen, verursacht durch Stoffe wie Isothiazolinone, Formaldehyd, eventuell auch durch Bakterien, Pilze und deren Spaltprodukte etc.
  • Erkrankungen innerer Organe durch die Aufnahme einzelner Kühlschmierstoffbestandteile über Luft und Haut, z.B: Erkrankungen der Niere und Leber durch Diethylenglykol, der Nerven durch Lösungsmittel etc.
  • Krebsentstehung durch Stoffe wie Nietrosamine, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, gelöste Metalle wie Chrom, Nickel und Kobalt, Chlorparaffine, Hydrazin.

Eines der größten Probleme ist die Möglichkeit der Entstehung von krebserzeugenden Nitrosaminen aus im Kühlschmierstoff enthaltenem Nitrit und sekundären Aminen.

Ursachen für das Auftreten von Nitrit im Kühlschmierstoff:

  • die Verwendung von nitrathaltigem Ansatzwasser;
  • die in der Luft vorhandenen Stickoxide, die durch Kraftstoffverbrennung in die Luft gelangen;
  • nitrithaltige Rostschutzmittel, Fremdöle und Nitriersalze;
  • nitratabspaltende Verbindungen wie z.B: 2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol;
  • Verunreinigungen, wie Nahrungsmittelreste und Zigaretten sind Ursache für die Entstehung von Nitrit unter Mitwirkung von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze.